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Vertikalverkostung Château Leoville-Barton April

Veranstaltung

Titel:
Vertikalverkostung Château Leoville-Barton April
Wann:
Fr, 13. April 2018, 19:00 h - 23:00 h
Wo:
Feldkirch,
Kategorie:
Verkostung
Autor
Super User

Beschreibung

Château Léoville-Barton

Dieses sehr bekannte rd. 45 ha Fläche umfassende Weingut in St. Julien im Medoc (Bordeaux-Weinbaugebiet) wurde 1855 als Deuxième Grand Cru Classé eingestuft (diese Einstufung wurde seitdem bis auf eine Ausnahme 1973, als Château Mouton-Rothschild vom Deuxième zum Premiere Grand Cru Classé aufgewertet wurde, nicht verändert). Es war ursprünglich ein Teil des im Besitz von Alexandre de Gasq befindlichen gesamten Léoville-Gutes, das dann im 18 Jh. auf mehrere Erben aufgeteilt wurde (vgl. Château Léoville Las Cases, Château Léoville-Poyferre). 1826 kaufte dann der Ire Hugh Barton einen Teil davon und benannte ihn Léoville-Barton (bereits 1821 kaufte Barton das Gut Langoa, das seit damals Langoa-Barton heißt). Die Trauben der zu Léoville-Barton gehörenden Rebanlagen werden heute noch auf Château Langoa-Barton verarbeitet. Der 1930 geborene Anthony Barton (kam 1951 von Irland nach Bordeaux) und heutiger Eigentümer ist ein angesehener Mann im Bordelais, nicht zuletzt, weil er die Weinqualität seit seiner Übernahme von seinem Onkel Ronald im Jahr 1983 stetig verbessern konnte. 

Die Rebflächen sind zu rd. 72% mit Cabernet Sauvignon, zu 20 % mit Merlot und zu 8 % mit Cabernet Franc bestockt. Die durchschnittliche Jahresproduktion liegt bei etwa 250.000 Flaschen. Neben dem gleichnamigen Erstwein wird auch ein Zweitwein (La Réserve Léoville-Barton) erzeugt.

Herstellung: Der Traubenmost vergärt in temperaturgesteuerten Holzbottichen, in denen auch die im Anschluss an die alkoholische Gärung beginnende malolaktische Gärung erfolgt (zs. etwa 25 Tage bei einer max. Temperatur von 30 Grad C). Der Ausbau des Weins geschieht dann in Barriquefässern (zur Hälfte neu) für 20 Monate.

Sehr gute Jahrgänge: 1990, 1995, 1996, 1998, 2000, 2001, 2002, 2004, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2015, 2016 (letzterr kommt erst ca. im Frühjahr 2019 auf den Markt).

Zur Verkostung kommen etwa 12 Jahrgänge von Château Léoville-Barton, ev. als Vergleich auch ein oder zwei sog. Piraten.