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Datum

19 Jun 2021
Vorbei!

Uhrzeit

15:00 - 21:00

Champagner

Das Weinanbaugebiet für den berühmtesten aller Schaumweine in der frz Champagne beträgt rd. 33.000 ha und erstreckt sich über ein Gebiet von etwa 150 km mit verschiedenen Bodenarten und Mikroklimata. Angebaut und für die Erzeugung der Schaumweine verwendet werden die Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier.

Um die für die Ereugung eines Champagners notwendige zweite Gärung des Grundweins in der Flasche zu ermöglichen, müssen dem Wein Zucker und etwas Hefe zugegeben werden. Die Flaschen werden vorübergehend mit einem Kronkorken verschlossen, der innen eine Plastikkapsel trägt, die zum Auffangen des Depots, also des Bodensatzes, der sich bei längerer Lagerung in der Flasche bildet, dient. Die Zweitgärung dauert ungefähr drei Wochen, der Champagner hat dann rund 1,2 % Alkohol mehr als der Grundwein. Nur in der Champagne darf dieses Verfahren “méthode champenoise” genannt werden.

In der Champagner leben und arbeiten rd. 19.000 Weinbauern, wovon rd. 5.100 als Erzeuger registriert sind (inkl. 289 Champagner-Häuser und 65 Winzergenossenschaften). Der Großteil an Weinbauern verkauft seinen Wein an Champagner-Häuser, die selbst nur rd. 12 % der Anbaufläche bewirtschaften, aber einen Verkaufsanteil von 2/3 der erzeugten Champagner-Menge (etwa 200 Mio. Flaschen) besitzen. Rd. 2.500 Winzer erzeugen ihren eigenen Champagner (nicht wenige erst ab ca. Mitte der 1990er Jahre) und füllen ihn unter eigenen Label ab (deren Champagner werden daher “Winzer-Champagner” genannt).

Zur Verkostung gelangen 12 verschiedene hervorragende v.a. Winzerchampagner, die einen schönen Eindruck vermitteln, welches Qualitätsniveau heute in der Champagne erzeugt wird.

Veranstaltungsort: Hotel Schwärzler, Landstraße 9 in Bregenz/Österreich.

„Ich trinke Champagner, wenn ich froh bin und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich davon, wenn ich allein bin – und wenn ich Gesellschaft habe, dann darf er nicht fehlen. Wenn ich keinen Hunger habe, mache ich mir mit ihm Appetit, und wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn mir schmecken. Sonst aber rühre ich ihn nicht an, außer wenn ich Durst habe.“
(Lily Bollinger auf die Frage, wann sie Champagner trinke; 17.10.1961)

 

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